Willkommen
Die Geschichte lehrt, dass die Wissenschaft von Staat und Wirtschaft für eigennützige Zwecke immer wieder missbraucht wird und dass es mehr als genug Wissenschaftler gibt, die sich beruflicher und/oder materieller Vorteile wegen willig missbrauchen lassen. Die Stiftung Pandora wurde gegründet, um den Schaden, der den Bürgern Europas auf diese Weise entsteht, aufzuzeigen und durch Information und Aufklärung entgegenzuwirken. Die Mängel, die es zu beseitigen gilt, beruhen ganz maßgeblich auf einer Irreführung der Öffentlichkeit über den Stand des Wissens. Diese Aufgabe der Missinformation wird willfährigen Wissenschaftlern übertragen, die offiziell zu „Experten“ ernannt und dann in nationale und internationale Gremien berufen werden, wo sie mit ihrem Rat Entscheidungen der Regierungen vorbereiten. In dieser Position ist es ihre Aufgabe, die wissenschaftlichen Fortschritte in den unterschiedlichen Bereichen der Forschung kontinuierlich zu überwachen. Während sie dabei die Ergebnisse kritischer Wissenschaftler gewohnheitsmäßig diskriminieren, machen sie die eigenen, die nicht selten von Staat und/oder Industrie finanzierter Pseudoforschung entstammen, zur Richtschnur ihres Handelns. Dieser Umgang mit der Wissenschaft steht im krassen Widerspruch zum Wertesystem, dem sich die Völker Europas verpflichtet sehen. Dass sich Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft durch Missbrauch der Wissenschaft auf Kosten der Bevölkerung über dieses Prinzip ungestraft hinwegsetzen können, gilt es zu verhindern.
Die Stiftung Pandora sieht sich selbstverständlich nicht in der Lage, alles Unrecht, das den Bürgern von Staat und Wirtschaft auf diese Weise aufgrund vordergründiger Macht- und Profitinteressen angetan wird, aufzuzeigen und für Wiedergutmachung zu sorgen. Um ein Zeichen zu setzen, beschränkt sie sich bewusst auf einige wenige Themen, bei denen gravierende negative Auswirkungen auf zukünftige Generationen zu befürchten sind. Eines davon betrifft die Einführung der Technologien für die Telekommunikation, die ohne vorausgehende Untersuchung ihrer Verträglichkeit für Mensch und Natur erfolgt ist. Die von Staat und Industrie geförderte Forschung geht immer noch davon aus, dass bei Einhaltung der Grenzwerte gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung nicht zu befürchten sind. Die unabhängige Forschung, deren Förderung für die Stiftung Pandora von zentraler Bedeutung ist, kommt zu einer ganz anderen Beurteilung. Ihre Ergebnisse belegen eindeutig, dass die auf fragwürdige Weise zustande gekommenen Grenzwerte keineswegs vor gesundheitlichen Schaden schützen, dafür aber der Industrie bei der Nutzung der Technologie entscheidende wirtschaftliche Vorteile verschaffen.
So zeigen die Ergebnisse der EU-geförderten REFLEX-Studie, die an der Medizinischen Universität Wien und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen europaweit erhalten wurden, zweifelsfrei, dass die Mobilfunkstrahlung weit unterhalb der geltenden Grenzwerte in isolierten menschlichen Zellen Funktion und Struktur der Gene verändern kann. Diese Beobachtung ist inzwischen durch Forschergruppen außerhalb des REFLEX-Projektes wiederholt bestätigt worden. Der Nachweis erbgutschädigender Wirkungen der Mobilfunkstrahlung verstärkt den Verdacht, dass die Mobilfunkstrahlung für das erhöhte Hirntumorrisiko verantwortlich ist, das in mehreren epidemiologischen Studien bei Mobiltelefonnutzern nach 10 und mehr Jahren beobachtet wurde. Um aus diesen Erkenntnissen keine Konsequenzen ziehen zu müssen, wurden die REFLEX-Ergebnisse von den für den Strahlenschutz in Deutschland Verantwortlichen über Jahre hinweg zunächst ignoriert, dann kritisiert und zuletzt als gefälscht diffamiert.
Wie sich die Mobilfunkindustrie - in aller Regel unterstützt durch staatliche Instanzen - gegen den wissenschaftlichen Fortschritt zur Wehr setzt, mögen folgende Beispiele verdeutlichen:
1) Unterstellung der Fälschung von missliebigen Forschungsergebnisse und Rufmord an ihren Autoren
Dafür steht der skrupellose Umgang von Staat und Industrie mit Forschungsergebnissen aus der Medizinischen Universität Wien, womit erreicht werden sollte, dass sie aus der wissenschaftlichen Literatur entfernt werden.
Lesen Sie die Pressemitteilung vom 18.01.2011 >>> [90 KB]
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Lesen Sie die Pressemitteilung vom 16.03.2011 >>> [97 KB]
Lesen Sie die Dokumentation vom 16.03.2011 >>> [404 KB]
2) Verweigerung der Förderung unabhängiger Forschung
Die Ende Mai 2011 erfolgte Einordnung der Hochfrequenzstrahlung durch die IARC als „möglicherweise kanzerogen“ stellt ein beachtliches Ärgernis für die Mobilfunkindustrie dar. Um die Höherstufung auf „wahrscheinlich kanzerogen“ so lange wie möglich zu verhindern, verweigern Staat und Industrie offensichtlich die Förderung unabhängiger Forschung, bei der sie befürchten, dass das Hirntumorrisiko von Mobiltelefonnutzern weiter erhärtet wird. In Schweden hat dies dazu geführt, dass Prof. Lennart Hardell von der onkologischen Abteilung der Universitätsklinik Örebro für die Auswertung bereits vorhandener epidemiologischer Daten keine Mittel erhält.
Lesen Sie den Forschungsantrag von Prof. Hardell >>> [382 KB]
Lesen Sie die Aufforderung zur Unterstützung des Forschungsvorhabens >>>
3) Förderung von Pseudoforschung z. B. im Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm
Die von Staat und Industrie gemeinsam geförderte Forschung verfolgt statt des Schutzes der Bevölkerung eher das Ziel, gesundheitliche Risiken der Mobilfunkstrahlung auszuschließen und die geltenden Grenzwerte abzusichern. Die dabei verwendeten Methoden haben viel mit Opportunismus, aber wenig mit Wissenschaft gemein.
Lesen Sie folgende Kommentare von Franz Adlkofer
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4) Kontrolle der Wissenschaft und Steuerung der Forschung durch staatliche Instanzen
Ein Dokument aus Australien belegt, dass die staatliche Forschungsförderung den wirtschaftlichen Interessen der Industrie im Bereich nicht-ionisierender Strahlung seit Jahrzehnten Vorrang vor gesundheitspolitischen Interessen der Bürger eingeräumt hat. Das Beispiel kann übertragen werden auf das, was seit der Entdeckung des wirtschaftlichen Potenzials elektromagnetischer Felder in den großen Industrieländern der Welt geschehen ist und offensichtlich noch immer geschieht.
Lesen Sie die Dokumentation von Don Maisch, Australien >>> [346 KB]
Spendenaufruf
Wer wie die Stiftung Pandora die Vorstellung vertritt, dass im Interesse der Bürger Europas nicht länger zugesehen werden darf, wie die Befindlichkeit der Menschen und die Bewahrung der Natur den wirtschaftlichen Interessen geopfert werden, der ist aufgefordert, die Arbeit der Stiftung ideell und materiell zu unterstützen. Die Machtverhältnisse lassen sich nur zum Guten wenden, wenn die Bürger Europas sich der Bevormundung durch Staat und Wirtschaft widersetzen, indem sie zusammenstehen.
Mit Ihrer ideellen und materiellen Unterstützung tragen Sie dazu bei, dass die Stiftung Pandora das notwendige Gewicht erreicht, um von den Verantwortlichen in Politik und Industrie gehört zu werden. Spendern mit größerem Engagement wird die Möglichkeit geboten, sich an den Aktivitäten der Stiftung direkt zu beteiligen und über die Verwendung der Mittel mit zu entscheiden.
| Kontoinhaber: | Andreas Kaffka, Pandora-Stiftung für unabhängige Forschung |
| Kontonummer: | 4 26 16 99 00 |
| Bankleitzahl: | 100 700 00 |
| Institut: | Deutsche Bank Berlin |